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SEB berät das Stahlunternehmen SSAB bei dessen nachhaltigen Wandel

Pilotanlage für fossilfreien Stahl in Nordschweden
Pilotanlage für fossilfreien Stahl in Nordschweden

Die SEB hat das global agierende Stahlunternehmen mit Sitz in Schweden exklusiv bei der Entwicklung eines Finanzierungskonzepts (Sustainability-Linked-Finance-Framework) beraten. Dieses soll den finanziellen Rahmen für den nachhaltigen Wandels des Unternehmens bilden. Im Zuge dessen plant SSAB sogenannte Sustainability-Linked-Bonds zu emittieren.

SSAB ist derzeit für etwa 10 Prozent der gesamten Kohlendioxid-Emissionen in Schweden verantwortlich. Das Unternehmen hat sich dazu verpflichtet, diese bis 2032 um 35 Prozent zu reduzieren und bis 2045 fossilfrei zu sein. Ein wichtiger Baustein, um dieses Ziel zu erreichen, ist HYBRIT (Hydrogen Breakthrough Ironmaking Technology), ein Joint Venture von SSAB, der Bergwerksgesellschaft LKAB und Vattenfall. Bei diesem Zusammenschluss geht es darum, Stahl mit Hilfe von Wasserstoff anstelle von Kohle zu produzieren. Darüber hinaus plant SSAB bestehende Hochöfen schrittweise durch Lichtbogenöfen zu ersetzen.

Das Framework ist gemäß den Richtlinien konzipiert, die die ICMA (International Capital Markets Association) im vergangenen Jahr ins Leben gerufen hat.

Zur Pressemitteilung von SSAB (in englischer Sprache)