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SEB beginnt mit der Nutzung schwedischer KI-Infrastruktur

Digital infrastructur

Bei einer gemeinsamen Veranstaltung Mitte Oktober hat die SEB mit ihren Partnern den Startschuss für die Nutzung des KI-Systems Sferical für ausgewählte Geschäftsanwendungen gegeben. Mit der nun betriebsbereiten neuen schwedischen KI-Infrastruktur geht die Bank von der Entwicklung der Plattform zur praktischen Nutzung über.

„Sferical“ ist das gemeinsame KI-System, das die SEB, AstraZeneca, Ericsson, Saab und SKF im Konsortialunternehmen „Sferical AI“ aufgebaut haben. Es nutzt Technologie von Nvidia und wird in Schweden betrieben. Die Plattform bietet den Partnern Zugang zu leistungsstarken Rechenressourcen und ermöglicht ihnen gleichzeitig, die Kontrolle über ihre Daten, Modelle und deren Betrieb zu behalten.

„KI wird für die SEB zu einer immer wichtigeren Kompetenz“, sagt Henrik Magnusson, Chief Information Officer und Head of Group Technology. „Jetzt, da Sferical in Betrieb ist, machen wir einen wichtigen Schritt hin zu einer Nutzung von KI in größerem Maßstab. Diese Investition gibt uns mehr Flexibilität, Kontrolle und Kapazitäten, um erstklassige Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln, während wir weiterhin mit führenden Technologiepartnern zusammenarbeiten.“

Teil eines breiteren Ansatzes

Sferical AI ist Teil des umfassenderen KI-Ansatzes der SEB, bei dem verschiedene Anbieter miteinander kombiniert werden. Die Bank wird weiterhin eine Reihe von Plattformen und Technologien nutzen und auf Grundlage von Geschäftsnutzen, Sicherheit, Leistungsfähigkeit und regulatorischen Anforderungen jeweils die beste Option auswählen.

Zunächst liegt der Fokus auf sofort einsetzbaren KI-Diensten und -Tools, die bankweit genutzt werden können. Diese können Mitarbeitende dabei unterstützen, Informationen zu finden, Daten zu analysieren, Software zu entwickeln und Lösungen zu schaffen, die KI mit den eigenen Informationen der SEB kombinieren. Ziel ist es, einen klaren Geschäftsnutzen zu erzielen und gleichzeitig Sicherheit, Governance und Compliance von Anfang an zu integrieren.

Die Infrastruktur verfügt über rund 1.200 Grafikprozessoren (GPUs). Sie ist so aufgebaut, dass jeder Partner seinen Anteil an der Rechenkapazität und seine Daten getrennt halten, jedoch gleichzeitig Wissen geteilt und bei Bedarf zusammengearbeitet werden kann.

„Die Infrastruktur und die Governance-Strukturen stehen nun und sind bereit für die ersten Anwendungsfälle“, sagt Johan Westman, Architekt im Bereich Group Technology und Operational Sponsor für Sferical AI bei der SEB. „Der nächste Schritt besteht darin, die Nutzung kontrolliert auszuweiten und mehr Teams innerhalb der SEB Zugang zu fortschrittlichen KI-Tools zu geben.“

Das übergeordnete Ziel der SEB mit Sferical besteht darin, der Bank einen sicheren Zugang zu führender KI-Technologie zu ermöglichen, die mit ihren Anforderungen wachsen kann, die Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter zu reduzieren und die Entwicklung neuer Lösungen auf Basis der eigenen Daten und Expertise zu unterstützen.

Sehen Sie hier einen kurzen Intro-Film zu Sferical

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