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Investment Outlook: Stabiles Wachstum, Übergewicht in Aktien

Die Weltwirtschaft startet mit stabilem Wachstum und gedämpfter Inflation in das Jahr. Die Anlageexpertinnen und ‑experten der SEB empfehlen ein Übergewicht in Aktien, da breitere Produktivitätssteigerungen die Unternehmensgewinne stützen.

In der aktuellen Ausgabe des Investment Outlooks heben die Expertinnen und Experten eine steigende weltweite Aktivität, stärkere Nachfrage nach Verteidigung und Infrastruktur sowie die zunehmende Nutzung künstlicher Intelligenz hervor. Diese Entwicklungen unterstützen ihrer Meinung nach eine stärker zyklische Erholung und schaffen Voraussetzungen für anhaltende Margen und breiteres Gewinnwachstum.

„Wir sehen global eine solide aufgestellte Wirtschaft“, sagt Carl Hammer, Head of Allocation, SEB Asset Management. „Starkes Wachstum, schnelle technologische Fortschritte und große strukturelle Investitionen begünstigen Aktien. Er ergänzt, dass die geopolitische Spannungen und Sorgen um den langfristigen Wert des Dollars weiterhin Risiken darstellen.

Hammer und seine Kolleginnen und Kollegen erwarten, dass Schwellenländer in den kommenden Jahren schneller wachsen als reife Volkswirtschaften. Die Vereinigten Staaten profitieren von einer expansiven Fiskalpolitik und großen Investitionen in künstliche Intelligenz – Europa von höheren Ausgaben für Verteidigung und Infrastruktur. Eine niedrigere Inflation in Europa gibt den Zentralbanken Spielraum, die Zinsen niedrig zu halten.

Die Expertinnen und Experten der Bank bevorzugen Aktien gegenüber Anleihen und sehen die besten Aussichten in Europa und den Schwellenländern. Hohe Bewertungen und Währungsunsicherheiten erschweren das Umfeld in den Vereinigten Staaten. Auf der Anleiheseite bleibt die SEB bei länger laufenden Staatsanleihen vorsichtig – insbesondere in den Vereinigten Staaten, wo große Defizite und ein steigendes Angebot an Staatsanleihen die langfristigen Renditen weiter nach oben treiben könnten.

Der neue Investment Outlook beleuchtet zwei Schwerpunktthemen: Schwellenländer und kleinere Unternehmen. Immer mehr Länder schließen neue Handelsabkommen ab und diversifizieren sich von den Vereinigten Staaten weg. Dies unterstützt Schwellenländer. Diese Märkte haben zudem einen hohen Anteil an Technologieunternehmen, niedrigere Bewertungen und möglicherweise Rückenwind durch einen schwächeren Dollar. In Schweden schaffen verbesserte wirtschaftliche Bedingungen und attraktive Bewertungen bessere Aussichten für kleinere Unternehmen.

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