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Blockchain: bereit für Akkreditive

Die SEB ist die einzige nordische Bank, die sich am Voltron-Projekt beteiligt. Ziel dieser Initiative – bestehend aus R3, CryptoBLK und 12 Partnerbanken – ist es, eine Blockchain-basierte Plattform zu entwickeln, mit Hilfe derer Dokumente zur Finanzierung von Handelsgeschäften verarbeitet werden können.

Mit Dokumentenakkreditiven werden im internationalen Handel Zahlungen abgesichert und abgewickelt. Dazu gehören zum Beispiel Transportdokumente, Lieferrechnungen, Ursprungszeugnisse, Versicherungszertifikate und vieles mehr. Bislang erfolgt die Abwicklung der Akkreditive weitestgehend in Papierform und manuell. Das Voltron-Projekt will das ändern: Mit Hilfe einer auf der Blockchaintechnologie basierten Anwendung sollen Akkreditve elektronisch erstellt, ausgetauscht und genehmigt werden können. Der manuelle und zeitaufwändige Prozess soll damit modernisiert werden. Der Austausch erfolgt über eine Cloud-Plattform. Diese ermöglicht eine elektronische Vernetzung aller in die Handelskette involvierten Parteien.

Im ersten Schritt wird nun ein offenes Handelsnetz – mit Anbindung an Voltron – eingeführt sowie eine erste Version der Anwendung vorbereitet. In dieser Phase werden mehrere Pilotprojekte gemeinsam mit Kunden durchgeführt.

"Wir sehen ein großes Potenzial, Akkreditive in Zukunft effizienter abwickeln zu können. Mit Hilfe der Blockchain-Technologie können wir für unsere Kunden und andere Banken Vorteile erzielen", sagt Paula da Silva, Head of Transaction Services bei der SEB.

Voltron ist eines der fünf größten Blockchain-Konsortien. Es nutzt die Infrastrukturplattform Corda, des amerikanischen Blockchain-Unternehmens R3. SEB ist bei R3 der größte nordische Investor. Paula da Silva ist im Vorstand der Gesellschaft vertreten.