25.01.2019 12:45

SEB beteiligt sich an der Emission eines "Blue Bonds" für die Ostsee

"Mit starker Unterstützung der Investorengesellschaft waren wir in der Lage, eine Transaktion in Höhe von zwei Milliarden schwedische Kronen (SEK) durchzuführen, um Wasserprojekte rund um die Ostsee und entlang der nordischen Küste zu unterstützen", sagt Christopher Flensborg, Head of Climate & Sustainable Finance im Bereich Large Corporates & Financial Institutions der SEB.

Der neue Nordic-Baltic Blue Bond richtet sich an Investoren, die zum Schutz der empfindlichen Meereswelt der Ostsee beitragen wollen. Das Geld wird für Projekte im Zusammenhang mit der Abwasserwirtschaft, der Verringerung der Wasserverschmutzung und wasserbezogenen Maßnahmen in Verbindung mit dem Klimawandel verwendet.

Eines der Projekte, das von der Anleihe finanziert wird, ist Nya Slussen in Stockholm. Es umfasst Investitionen in saubere Transportlösungen sowie neue Schleusen zum Schutz vor dem steigenden Meeresspiegel oder extremen Witterungsbedingungen.

Die Nordic Investment Bank ist seit langem auf der Suche nach einer Möglichkeit, einen "Blue Bond" zu emittieren, der direkt mit wasserbezogenen Projekten verbunden ist. Möglich wird dies durch die Entwicklung eines qualitätsgesicherten Umweltrahmens in Verbindung mit einer Sekundärbewertung durch das unabhängige Forschungsinstitut Cicero.

"Die Umwelt zu verbessern,  ist eine der Säulen unseres Mandats, und angesichts unseres neuen Rahmens waren wir der Meinung, dass es jetzt an der Zeit ist, auf den Markt zu kommen", sagt Lars Eibeholm, Head of Treasury bei der Nordic Investment Bank.

Die SEB, die sich seit zehn Jahren an der Entwicklung des Finanzmarktes für grüne Anleihen beteiligt, arbeitete bei der Emission mit der Nordic Investment Bank zusammen.

"Dieses Thema wird es dem Finanzsektor ermöglichen, ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen des Ostsee-Ökosystems und deren Bewältigung zu gewinnen", sagt Flensborg. "Bei der SEB werden wir diese Erkenntnisse nutzen, um neue Instrumente zu entwickeln und hoffentlich unseren Beitrag zu einer saubereren Ostsee zu leisten."

Zur Pressemitteilung von NIB