Gemischtes Konjunktur-Bild in Osteuropa

  • Russia: Continued but milder recession in 2016
  • Ukraine: Debt write-down will contribute to stabilisation
  • Poland: Continued good growth despite far higher political risk
  • GDP Overview

Nach Einschätzung der SEB Experten zeigt die Konjunktur in Osteuropa weiterhin ein gespaltenes Bild. Das Wirtschaftswachstum des Konflikt-geplagten Russlands und der Ukraine schwächelt. Die Rezession in Russland wird auch 2016 anhalten. Zentraleuropäische und baltische Staaten hingegen wachsen, vor allem aufgrund der Binnennachfrage.

"Our main scenario is that at its January 2016 summit, the EU will extend its sanctions against Russia for a certain period of 2016, although it may soften them slightly. We believe that the US – which has been more strident than the EU about linking its sanctions to a condemnation of Russia's annexation of Crimea – will stick to its sanctions at least throughout 2016," so Mikael Johansson, head of Eastern European Research des SEB Konzerns und Chief Editor des Eastern European Outlook.

Wirtschaftsprognosen der SEB Experten für Osteuropa:

  • Russlands BIP wird 2016 um 1,0 Prozent fallen. Das Wachstum wird überwiegend gebremst durch die niedrigen Ölpreise, die verhängten Sanktionen und strukturelle Probleme.
  • Das BIP der Ukraine wird deutlich fallen. Für dieses Jahr erwarten SEB Experten einen Rückgang um 12 Prozent, für 2016-2017 wird ein leichter Anstieg erwartet
  • Polens Wachstum bleibt mit 3,6 Prozent 2016 und 3,8 Prozent in 2017 stabil.
  • Estlands Wachstumsvorhersage für 2015 wurde aufgrund schwacher Exporte leicht nach unten korrigiert, dennoch erwarten wir einen BIP Anstieg von 2,7 Prozent in 2016 und 3,4 in 2017
  • Lettland ist mit einem BIP von +2,7 Prozent in 2016 und +3,5 Prozent in 2017 das am schnellsten wachsende baltische Land
  • Litauen wird bis zum Ende 2015 leicht wachsen und bis 2017 ein Zuwachs beim BIP von etwa 3 Prozent erreichen.

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