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"Nie war der Einstieg bei einer Bank für Frauen attraktiver als heute."

Nadine Lemor
Nadine Lemor

Nadine, was ist deine aktuelle Position bei der SEB?

Ich bin Senior Client Executive für Large Corporates in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Meine Aufgabe besteht darin, zusammen mit den Produktkolleginnen und -kollegen unsere Kunden bei wichtigen Finanzentscheidungen zu beraten und sie in ihrer Transformation mit nachhaltigen Finanzlösungen zu unterstützen. Als Client Executive bin ich extern aber auch intern für die Kundenbeziehung verantwortlich.

Wie hast du den Weg in die Finanzbranche und zur SEB gefunden?

Für mich war die Bankausbildung eigentlich eine Zwischenlösung, da ich nach dem Abitur nicht direkt an die Uni wollte. Schnell hat sich aber herausgestellt, dass mir der Job richtig viel Spaß macht.  Somit habe ich mich im Anschluss für das berufsbegleitende Studium entschieden. Besonders gut gefällt mir an der Bankenbranche, dass man weltweit arbeiten kann. So habe ich viele Jahre im Ausland, unter anderem in London verbracht und konnte Erfahrungen in diversen Bereichen des Corporate und Investment Banking sammeln. Während dieser Zeit habe ich auch die SEB, damals als meinen Kunden, kennen und schätzen gelernt. Daher freut es mich umso mehr, dass ich nun seit Anfang des Jahres Teil des SEB Deutschland-Teams sein darf.

Hast du in den 20 Jahren, die du bereits in der Finanzbranche arbeitest, Unterschiede im Umgang zwischen Frauen und Männern erlebt?

Die Finanzbranche ist noch immer von Männern dominiert, aber es hat sich in den vergangenen Jahren sehr viel getan. Mittlerweile wissen die Unternehmen, dass Diversität ein wichtiger Faktor für ihren Erfolg ist und eine Voraussetzung, um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Was wir Frauen definitiv besser machen können ist, unser Netzwerk auszubauen.

Was denkst du sind die Gründe dafür, dass es so wenige Frauen im Top-Management von Banken gibt? Und was muss sich ändern?

Wenn man sich die Gender-Aufteilung in Banken anschaut fällt auf, dass mittlerweile zu Karrierebeginn das Verhältnis Männer und Frauen in Banken recht ausgewogen ist. Allerdings ändert sich dies im Verlauf und es ist zu beobachten, dass es bei jedem weiteren Karriereschritt weniger Frauen werden. Oft zeigen die Lebensläufe von Frauen nach der Geburt der Kinder den „Karriereknick“. Das liegt auch daran, dass wir Frauen Bedenken haben, Kinder und Karriere unter einen Hut zu bekommen und uns daher von vornherein nicht für bestimmte Managementpositionen bewerben. Hier sehe ich eine große Chance für Führungskräfte und auch Unternehmen: wer seinen MitarbeiterInnen Flexibilität  zum Beispiel in Bezug auf Arbeitsmodelle, Job-Sharing auch auf Managementpositionen und so weiter bietet, kann hier sicher etwas bewegen. Und das Quäntchen Glück, am richtigen Ort zur richtigen Zeit zu sein, gehört nach wie vor dazu.

Was zeichnet die SEB als Arbeitgeber deiner Meinung nach besonders aus?

Die SEB schafft es, eine lange Familientradition, die über 160 Jahre zurückreicht, mit den aktuellen Herausforderungen unserer Zeit zu verbinden. Nachhaltigkeit wird bei der SEB gelebt - schon seit 2008 hat die SEB zusammen mit der Weltbank die erste grüne Anleihe entwickelt und damit den Startschuss für ein Umdenken in der ganzen Finanzbranche gegeben.

Hast du noch einen Rat an Studentinnen und junge Berufseinsteigerinnen?

Ich glaube, nie war der Einstieg bei einer Bank für Frauen attraktiver als heute. Neben vielen spannenden Themen und Bereichen, vom Investmentbanking über das Corporate Business bis hin zum Treasury, bieten Banken jede Menge Spielraum, sich im Laufe der Karriere zu entwickeln und trotzdem nicht auf eine Familie verzichten zu müssen. Seid offen für Neues und habt Spaß an dem, was ihr tut.