Die Weltwirtschaftlage verbessert sich

Im Nordic Outlook schauen die SEB Volkswirte nach der Sommerpause wieder auf globale wirtschaftliche Entwicklungen. Einige Kernaussagen und -annahmen des Reports:

  • Trotz einiger dunkler Wolken am politischen Himmel haben sich die Aktivitäten der Volkswirtschaften in China, Japan, der Eurozone sowie in den nordischen und baltischen Ländern positiv entwickelt.
  • Das BIP-Wachstum der 35 OECD-Länder wird in diesem Jahr bei 2,1 Prozent liegen.
  • In den Vereinigten Staaten werden die politschen Turbulenzen rund um die Regierung von Donald Trump die ökonomische Entwicklung nicht wesentlich beeinflussen. Das BIP-Wachstum wird 2,2 Prozent erreichen. 
  • Ende 2019 wird der EUR/USD-Wechselkurs 1,25 betragen. Ein schwacher Dollar ist gerade für die Emerging Markets von Vorteil.
  • Das Wachstum in der Eurozone setzt klare Zeichen. Das BIP wird in den Jahren 2017 und 2018 um etwas mehr als 2 Prozent ansteigen. Ein wahrscheinlicher Sieg von Angela Merkel in der Bundestagswahl wird das Szenario einer deutlich stabileren polistischen Situation in der Eurozone bestätigen.
  • In 2018 wird die EZB den Satz für die Einlagenzinsen der Banken von -0,40 auf -0,25 Prozent erhöhen.
  • Der Brexit-Prozess wirft weiterhin Fragen auf. Das Britische Pfund hat an Wert verloren, britische Haushalte erleiden durch die Inflation einen Verlust der Kaufkraft. Das Wirtschaftswachstum wird sich im Jahr 2018 auf 1 Prozent gegenüber 2017 halbieren.
  • Der Aufschwung in der Weltwirtschaft, vor allem in Europa, wird dazu beitragen, das Wachstum in den nordischen und baltischen Ländern zu vergrößern. 
  • Die Wirtschaft in Schweden boomt, das BIP wird in diesem Jahr um 3,2 Prozent steigen, allerdings birgt die derzeitige innenpolitische Lage einige Risiken.