SEB Green Bonds

SEB emittiert Green Bond 

Die SEB Gruppe hat am 10. Februar 2017 erstmals einen eigenen Green Bond emittiert. Die Anleihe hat ein Volumen von 500 Millionen Euro und eine Laufzeit von fünf Jahren. 26 Prozent des Emissionsvolumens übernahmen Investoren aus dem deutschsprachigen Raum, gefolgt von Käufern aus den Benelux-Staaten, Nordeuropa, Frankreich, Großbritannien, der Schweiz und anderen Ländern. Fast die Hälfte der Transaktion wurde erfolgreich bei Asset Managern platziert, der Rest bei Pensionsfonds, Versicherungen und Banken.

Mit dem Emissionserlös gewährt die Bank ihren Kunden Kredite für “grüne” Initiativen. Diese Kredite werden gezielt großen Unternehmen, Institutionen, Wohnungsbaugesellschaften, öffentlichen Verwaltungen und Stadtwerken angeboten, die damit nachhaltige Projekte finanzieren. Hierzu zählen etwa Investitionen in erneuerbare Energien, „grüne“ Gebäude, CO2-vermeidende Transportlösungen sowie Wasser- und Abwassermanagement.

Die SEB achtet darauf, dass die Kredite den Standards und Vorgaben entsprechen, die an grüne Finanzierungen gestellt werden. Nur dann ist sichergestellt, dass auch der SEB Green Bond die Qualitätsanforderungen einer solchen Anleihe erfüllt. Zusätzlich überwacht das unabhängige Research- und Beratungsunternehmen Cicero, die Einhaltung der Standards und Rahmenbedingungen. Das Wirtschaftsprüfungsunternehmen PwC kontrolliert darüber hinaus die Prozesse und Systeme der SEB rund um „Green Financing“. Damit haben auch die Investoren des SEB Green Bonds die Sicherheit, dass ihre Gelder ausschließlich zur Vergabe „grüner“ Kredite eingesetzt werden.

Wie grün ist ein Green Bond?
SEB und GIZ kooperieren